Rückführung in frühere Leben (Reinkarnationssitzungen)

Wer kennt das nicht, dieses „Aha“-Erlebnis, wenn man zum ersten Mal in eine bestimmte Gegend kommt und das Gefühl hat, sie schon irgendwoher zu kennen...? In diesem Moment werden oft vage Erinnerungen an ein früheres Leben wach, welches man an diesem Ort verbracht hat, vielleicht vor vielen hundert Jahren.

 

Jeder von uns hat schon etliche hundert Leben auf unserer gastlichen Mutter Erde (und auch auf anderen Planeten und Sternen) verbringen dürfen. Für jedes Leben haben wir uns eine     (Haupt-) Lebensaufgabe vorgenommen, die wir uns freiwillig (!) ausgesucht haben. Schon bevor wir inkarnieren, „weben“ wir mit Hilfe bestimmter Engel eine Art „Lebensteppich“, in dem wir in groben Zügen die wesentlichen Stationen des künftigen Lebens selbst festlegen, z. B. in welche Familienverhältnisse wir hineingeboren werden wollen und welche Erfahrungen wir während unseres Lebens machen wollen. Wir verabreden uns bereits jetzt mit den entsprechenden Seelen, welche wir dann als unsere Eltern, Geschwister, Freunde oder Feinde treffen werden. Wir kommen auch immer wieder mit denselben Seelen zusammen. Es kann durchaus sein, daß Ihre heutige Mutter einmal Ihr Sohn oder Ihre Gattin war. Wir waren auch schon ziemlich gleich oft in beiden Geschlechterrollen. Die Erde mit ihrem dualen Prinzip der Gegensätze (Tag-Nacht, Mann-Frau, hell-dunkel, positiv-negativ etc.) eignet sich hervorragend als Lern- planet. Manchmal sind wir begriffstutzig und brauchen 30-40 Leben, um eine bestimmte Lektion zu lernen bzw. unsere Lebensaufgabe zufriedenstellend zu erfüllen, damit wir uns in den nächsten Leben endlich neuen, spannenderen Aufgaben widmen können. Aber Zeit spielt im Universum keine Rolle; jedes Leben ist kosmisch gesehen wie ein einziger Schultag.  Eine Lebensaufgabe kann z. B. sein, daß man sich vorgenommen hat, Demut oder Nächstenliebe oder Durchsetzungsvermögen zu lernen, oder einfach ein Musikinstrument zu spielen. Meist muss auch unerledigtes Karma aus den Vorleben noch erledigt werden. Ein Beispiel: Eine Frau, die sich vorgenommen hat, „nein“ sagen zu lernen, wird so lange immer wieder an dieselben Partnertypen geraten, die sie zu unterdrücken versuchen, bis sie sich auf eigene Füße zu stellen getraut. Danach wird sie nie mehr solche Partner (die ihr karmisch gesehen eigentlich einen Dienst erwiesen haben, um ihre Lektion zu ermöglichen; ähnlich wie Pontius Pilatus, der Jesus verurteilen mußte, da sonst sein Erlösungswerk nicht vollendet werden konnte) kennenlernen, da es sich erübrigt, weil sie ihre Lektion gelernt und diese Erfahrung nicht mehr nötig hat. Im Moment unserer Geburt wird unsere Lernaufgabe ins Unterbewußtsein verdrängt.

Der Zweck einer Rückführung ist unter anderem, die Lebensaufgabe wieder voll bewußt zu machen und die einzelnen karmischen Beziehungen rational zu erklären. Da wir während der Rückführung voll im Kontakt mit unserem Höheren (Hohen) Selbst sind, können auch Fragen betreffend Vergangenheit und Zukunft beantwortet werden (bzgl. Privates, Beruf, Finanzielles, Gesundheit etc.).

Jede Erfahrung, jede Emotion ist in unserer Erinnerung gespeichert, egal, ob sie gestern oder vor 10000 Jahren gemacht wurde. Naturvölker können sich spontan an ihre früheren Leben erinnern. Wir in unserer von der linken Gehirnhälfte dominierten Kultur benötigen dazu als Vehikel jedoch spezielle Entspannungstechniken.

 

In jeder Religion ist der Glaube an Weiterleben, Wiedergeburt bzw. Seelenwanderung enthalten. Jesus sagte z. B. ausdrücklich, Johannes der Täufer sei der wiedergeborene Prophet Elias. (Erst im Konzil von Nicäa bzw. Konstantinopel wurden viele Hinweise in der Bibel auf den Reinkarnationsglauben aus hierarchischen Gründen herausgestrichen; über 30 entspre- chende Bibelstellen blieben aber erhalten.)

 

Wie sieht nun der Ablauf einer Rückführung aus?

 

Sie sitzen oder liegen  bequem auf dem Sofa, entspannen sich bei sanfter Musik und hören mir einfach zu. Mit bestimmten Entspannungstechniken (jedoch ohne Hypnose, obwohl ich die Hypnose-Ausbildung absolviert habe) führe ich Sie in einen angenehmen sogenannten Alpha-Entspannungszustand (Gehirnfrequenz zw. 8-11 Hz). Nachdem vorher besprochen wurde, welches Leben bzw. Problem Sie interessiert, wird der Einstieg in genau dasjenige frühere Leben programmiert. Sie erleben dieses Leben wieder wie in einem Traum. Wir sehen uns nochmals alle damals wichtigen Ereignisse an und erleben auch routinemäßig wieder den damaligen Tod und das Heraustreten aus dem Körper, weil ich die Erfahrung gemacht habe, daß dann die Angst vor dem Sterben wesentlich geringer wird, denn dieses Erlebnis wird von allen als wunderschön beschrieben. Sie liegen mit geschlossenen Augen und erzählen den „Film“, der vor Ihrem inneren Auge abläuft, mit allen damaligen Emotionen. Daß es dabei nicht zu einer emotionalen Überlastung kommt, dafür wurde ich - neben dem Psychologiestudium - speziell ausgebildet, und dies ist mir besonders wichtig, sodaß sich niemand vor einer Rückführung zu fürchten braucht! Oft sind spannende, lustige, aber auch traurige oder langweilige Erlebnisse dabei, wie eben im richtigen Leben. Oft bekommen wir auch die exakte Jahreszahl und den Namen des Ortes. Für ein nicht allzu lange zurück- liegendes Leben kann man später auch unter Umständen Anhaltspunkte finden, z. B. den Grabstein ausfindig machen oder eine Eintragung in einem alten Taufbuch. Ein Architekt konnte z. B. kürzlich jenes Schloss in Schottland ausfindig machen, in welchem er im 18. Jh. als Lord residiert hatte. Besonders spannend ist es, wenn man teilweise in der damaligen Sprache spricht, z. B. altenglisch, hebräisch, dänisch, etc., obwohl man heute kein Wort dieser Sprache versteht. Deshalb lasse ich auf Wunsch immer eine Tonkassette mitlaufen, die Sie nach Hause mitnehmen können. Manchmal geht es auch recht witzig zu: Eine heute sehr solide junge Dame war erst kürzlich während einer Rückführung ganz entsetzt und hat sich fürchterlich geniert, weil sie im früheren Leben aus Rache für väterliche sexuelle Mißhandlung Nonne wurde und in der dem Kloster angeschlossenen Landwirtschaft einen jungen Mann nach dem anderen „vernaschte“, und wir kamen beide aus dem Lachen fast nicht heraus wegen ihrer witzigen Formulierungen; doch einer dieser  Männer ist heute ein junger Mann, den sie liebt, er weicht ihr aber aus, weil sie sich damals über ihn sehr lustig machte und ihn tief verletzte, als er ihr seine Liebe gestand.

 

Meine Aufgabe ist aber auch, dem Klienten zu helfen, in jenen Situationen nicht wegzuschauen, wo man selbst etwas „ausgefressen“ hat und wo man zum Täter wurde, denn das verdrängen wir besonders gern; erst recht, wenn man gerade die „Retourkutsche“ im heutigen Leben „genießt“.

Während der Rückführung sind Sie hellwach, Sie kriegen sozusagen alles mit. Das Tages- bewußtsein und die Erinnerung an das frühere Leben sind zugleich auf zwei Ebenen präsent.

 

Wann kann man eine Rückführung machen?

 

Grundsätzlich immer (ab dem 8. Lebensjahr). Interessant wird es vor allem, wenn man seine Lebensaufgabe noch nicht kennt, oder wenn sich gewisse Muster im Leben oft wiederholen; oder wenn man wissen will, ob man mit einer bestimmten Person schon einmal zusammen war oder in seinem Lieblingsurlaubsland gelebt hat (das war meist ein schönes Leben), ob man einmal berühmt war, woher gewisse Ängste oder Probleme oder Beziehungsschwierigkeiten stammen, etc.

Jeder Klient hat anschließend an die Rückführung mit Hilfe seines Höheren Selbst die Mögichkeit, karmische Verbindungen und Verstrickungen zu lösen durch Verzeihen und Vergeben, wenn er es möchte.

 

Abschließend als typisches Beispiel die Schilderung (Zusammenfassung) einer Rückführung, wobei ich mich bei Frau P. für deren Einverständnis bedanke:

 

Frau P., eine überaus herzliche und hübsche Oststeirerin mittleren Alters, wollte wissen, ob sie früher schon einmal mit ihrem Lebensgefährten zusammen war, weil sie sich mit ihm so gut versteht. Sie ist seit Jahren geschieden, und auch er hat eine Scheidung hinter sich.

Nachdem ich sie in einen leichten Trance-Zustand versetzt habe, begann sie zu beschreiben, was sie erlebte: „Ich bin da in einem dämmrigen Raum, so eine Art Abstellraum, und da stehen lauter Kisten, und das gehört jetzt alles mir!“ Sie wiederholte es ständig und konnte es einfach nicht fassen, daß das jetzt alles ihr gehören sollte. Zuerst dachte sie, die Kisten seien vielleicht Särge, doch als ich sie fragte, ob sie vielleicht hineinschauen könne, entdeckte sie wunderschöne Kleider. Aber sie hatte noch immer keine Ahnung, warum diese ihr gehörten. Also sagte ich ihr, wir würden jetzt in jene Situation hineingehen, in der die Erklärung dafür zu finden war. Sie erzählte weiter: „Ich bin jetzt ein junges Mädchen und bekomme gerade ein Kind, ganz alleine. Es ist ein Bub. Und jetzt lege ich das Baby in eine Kiste und mach den Deckel zu.“ Auf meine fast erschrockene Frage, warum sie das tat, antwortete sie: „Niemand darf es wissen!“ Daraufhin gingen wir die die wichtigsten Stationen dieses Lebens chronologisch durch, um Klarheit in diese mysteriöse Angelegenheit zu bringen. Sie arbeitete damals als Magd auf einem Schloß und hatte eine heimliche Liebesbeziehung mit dem Schloßherrn. Sie gebar ein Kind und mußte dieses ständig verstecken, da vor allem die Schloßherrin, eine überaus hartherzige und eifersüchtige Frau, nichts erfahren durfte. Nur einmal konnte der Schloßherr seinen Sohn sehen, als er durch den Wald ritt und sich mit der Magd traf, um das Baby kurz in die Arme nehmen zu können. Als der Bub 12 Jahre alt war, verriet ihr eigener Vater, bei dem sie wohnte, sein eigenes Enkelkind an die Schloßherrin, weil ihm das ledige Kind längst ein Dorn im Auge war. Darauf ließ die Schloßherrin das unschuldige Kind öffentlich erhängen. Sie gestaltete die Hinrichtung als Volksfest und zwang ihren Gatten, der Ermordung seines eigenen Kindes vom Schloßbalkon aus zuzusehen. In ohnmächtigem Schmerz  beschloß die Magd, die Schloßherrin zu töten, doch der Schloßherr kam ihr zuvor und tötete seine Gattin noch in derselben Nacht. Einige Zeit später heiratete er seine Geliebte. Dadurch wurde sie Schloßherrin und erbte auch die Kleider in den Kisten (aus der Anfangsszene). Sie wurde aber nie mehr glücklich und starb bald darauf bei der Geburt eines weiteren Kindes, einer Tochter, und zurück blieb ihr gebrochener Mann mit dem Baby.

Als sie während der Rückführung ihren damaligen Tod im Kindbett wiedererlebte und schilderte, wie sie aus ihrem Körper herausschwebte, geschah etwas Interessantes und für mich bis dahin Ungewohntes. Sie sah dieses wunderbare, liebevolle, unwiderstehlich anziehende Licht, und ich fragte sie, ob sie jetzt ins Licht schweben würde, wie es normalerweise geschieht. Doch sie verneinte und sagte, sie schwebe jetzt über die Landschaft bis zum Friedhof und schwebe hinunter ins Grab ihres Sohnes, der dort als Energiekörper auf sie gewartet habe und bei seinem Tod auch nicht ins Licht gegangen sei. Sie blieben dort ca.

4 Jahre, um endlich beisammen zu sein, miteinander zu reden und sich von den Strapazen des jahrelangen Versteckens und Einsperrens zu erholen. Als ihnen dann durch die regelmäßigen Gebete gläubiger Menschen dieses wunderbare Licht als Brücke ins Paradies (bzw. Zwischenleben) wieder erschien, ging zuerst ihr Sohn und später auch sie selbst ins Licht, um sich auf neue Aufgaben vorzubereiten. Scheinbar nicht umsonst wird auch heute noch in jeder katholischen Messe gebetet, der Herr gebe den Verstorbenen die Ruhe, und das ewige Licht leuchte ihnen (wieder)! Mittlerweile weiß ich aus vielen Rückführungen, daß dieses Licht nach dem Tod nur eine Zeitlang da ist; wenn sich jemand z. B. von seinem Besitz oder seinen Angehörigen nicht trennen kann und nicht ins Licht gehen will, dann ist das Licht weg und er existiert weiterhin auf der Erde als Energiekörper (im Volksmund auch „Arme Seele“ oder „Ruhelose Seele“ genannt), ohne sich weiterentwickeln oder irgendetwas Sinnvolles anfangen zu können. Manchen „dämmert“ es erst nach einiger Zeit, daß sie vielleicht „tot“ sind, weil alle einfach durch sie hindurchgehen und keiner mit ihnen spricht oder sonstwie von ihnen Notiz nimmt. (Vergleiche dazu die Berichte des Wiener Sterbeforschers Tippner.)

 

Bei der anschließenden „Auflösung“ des früheren Lebens von Frau P. stellte sich heraus, daß der damalige Schloßherr heute ihr Lebensgefährte ist, damit sie ihre Liebe endlich in Ruhe leben können. Zuerst mußten sie aber noch altes Karma erledigen; deswegen war jeder auch vorher verheiratet gewesen. Ihr (Ex-)Mann war der Vater aus dem früheren Leben, der ihren Sohn verraten hat, und die Exgattin ihres Lebensgefährten war damals die Schloßherrin. Diese hätte im heutigen Leben die Chance gehabt, an ihrem Mann das gutzumachen, was sie ihm und dem Kind seinerzeit angetan hat, doch sie hat ihre Chance nicht genützt und macht ihrem Exmann auch heute noch das Leben schwer. Übrigens ist das Kind von damals der heute 17-jährige gemeinsame Sohn des Lebensgefährten von Frau P.und seiner geschiedenen Gattin. Auch ihn behandelt sie nach wie vor lieblos, sodaß er mittlerweile zu seinem Vater und Frau P.(deren uneheliches Kind er ja damals war; wovon er heute aber natürlich nichts weiß) gezogen ist, weil ihn diese wie ihr eigenes Kind liebevoll behandelt, während er sich mit seiner  Mutter absolut nicht versteht. Und das Baby, bei deren Geburt Frau P. damals starb, ist auch heute wieder ihre Tochter, eine bildhübsche Maturantin. Sie haben sich in diesem Leben miteinander verabredet, um das gemeinsame Leben nachholen zu können.

Die Lebensaufgabe von Frau P. ist heute (wie damals), zu sich selber stehen zu lernen. Laut Auskunft ihres Höheren Selbst hat sie es diesmal schon zu 75% geschafft, zu tun, was sie will und für richtig hält; im Gegensatz zu damals, als sie sich durch die Schloßherrin einschüchtern ließ. Ihre heutige extreme Überbesorgtheit um ihre Angehörigen (wie eine Gluckhenne) stammt noch von dem Streß und der ständigen Angst, als sie ihr Kind 12 Jahre lang verstecken mußte. (Man muß sich das einmal vorstellen! Auch, was das für die Entwicklung eines Kindes bedeutet!) Wir konnten dieses Problem noch während der Rückführung durch Dissoziation bearbeiten, sodaß Frau P. heute diesbezüglich viel lockerer ist. Hingegen stammt ihre heutige Angst vor Wasser und Brücken aus einem anderen früheren Leben, in dem sie den Tod durch Ertrinken fand. Auch dieses Problem konnte mittlerweile erfolgreich bearbeitet werden.                                                               

 

Dauer einer Rückführung: ca. 2 ½ - 4 Stunden

Kosten: 120.- (unabhängig von der Dauer, inklusive aller Abgaben)

Bitte mitzubringen: Kopfpolster, bequeme Kleidung, 1 - 2 leere Musikkassetten (90 min).

Bei Interesse bitte ich um Terminvereinbarung: 0664 / 15 22 319.


Mag. rer. nat. Regina Pitscheneder
Diplompsychologin


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